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Warum die Umfragedauer zählt

Die gesamte Zeit, die für das Ausfüllen eines Online-Fragebogens nötig ist, ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Umfrage. Die Interviewdauer (LOI, „length of interview“) ist die Zeit, die eine befragte Person vom Beginn bis zum Ende der Umfrage benötigt.

Grund 1

Teilnahmequote

Die Zahl der Anfragen zur Teilnahme an Online-Umfragen steigt stetig — viele Unternehmen messen so Kundenzufriedenheit und -treue. Deshalb sind immer weniger Menschen bereit, sich Zeit für eine Umfrage zu nehmen, besonders wenn sie lang ist. Eine Umfrage, die mit 5 Minuten angekündigt wird, erzielt daher eher eine höhere Teilnahmequote als eine mit 20 Minuten.

5 Min. angekündigt ≫ 20 Min. angekündigt

Grund 2

Abbruchquote

Je länger ein Fragebogen ist, desto höher ist der Anteil der Befragten, die vor der letzten Frage aufhören. Oft lässt sich nicht feststellen, ob sich die Befragten, die bis zum Ende kommen, von denen unterscheiden, die unterwegs abgebrochen haben. Eine hohe Abbruchquote kann daher die Repräsentativität der Ergebnisse — und der gesamten Studie — ernsthaft infrage stellen.

Abbrüche gefährden die Repräsentativität

Grund 3

Antwort- und Datenqualität

Je länger ein Fragebogen ist, desto schlechter ist die Qualität der erhobenen Daten, besonders bei den letzten Fragen. Der Grund ist einfach: Wenn ein Fragebogen sie zu langweilen beginnt, werden Befragte schneller. Sie antworten immer zügiger und denken weniger über die beste Antwort nach.

Die Qualität sinkt gegen Ende

Grund 4

Umfrage- und Forschungskosten

Je länger eine Umfrage ist, desto höher sind ihre Kosten: Der Aufwand für die Vorbereitung des Fragebogens und die Auswertung der Fragen steigt mit der Anzahl der gestellten Fragen. Erhalten Befragte zudem eine Vergütung, richtet sich deren Höhe in der Regel nach der durchschnittlichen oder mittleren Dauer der Umfrage.

Incentives steigen mit der Länge

Was ist die optimale Länge einer Umfrage?

Obwohl es zahlreiche Studien zur idealen Länge eines Online-Fragebogens gibt, lässt sich kaum verallgemeinern, denn viele Faktoren spielen eine Rolle: das persönliche Interesse der Befragten am Thema der Studie, ob sie ein Incentive erhalten, ihr Alter. Eines ist jedoch sicher: Je länger der Fragebogen, desto fragwürdiger die Qualität der erhobenen Daten.

Was ist die optimale Anzahl an Fragen?

Das ist sehr schwer zu beantworten, denn die Zeit für die Beantwortung einer Frage variiert zwischen Befragten und Fragetypen — und es gibt viele Fragetypen mit unterschiedlichen Antwortzeiten. Nicht die Anzahl der Fragen bestimmt also die Gesamtdauer eines Fragebogens, sondern Anzahl und Art der Fragen sowie eine ganze Reihe weiterer Kriterien.

Schätzen Sie die Dauer vor dem Feldstart

Sie müssen Ihren Fragebogen nicht programmieren, Befragte einladen und auf die ersten abgeschlossenen Interviews warten, um einen ersten Eindruck von der Dauer zu bekommen. Sobald eine erste Version Ihres Fragebogens vorliegt, kann SurveyLength die Dauer schätzen — ohne dass Sie ihn anpassen, Fragen streichen und erneut testen müssen, bis die gewünschte Länge erreicht ist.